Nach all dem Verbiegen und denken das man nicht ok so wär und viel besser sein könnt, folgt die Stille in die ich mich zurück zieh, mich in Schweigen und Schreiben hülle und mir kein Wort über die Lippen gehen mag. Zu akzeptieren das ich gut bin, das ich so sein darf und das dies der einzig gute Weg für mich ist, ist nicht schwer und doch so sehr. Es fällt mir schwer nicht zu bereuen, aber wenn ich an all die Erfahrungen denke, die ich machen durfte, bin ich zutiefst mit Dankbarkeit erfüllt. Es stimmt, am dunkelsten ist die Nacht kurz vor der Dämmerung und im Licht des neuen Morgens verlassen wir den Kokon und erkennen uns selbst.
Und was folgt ist mein kläglicher Versuch, die Dankbarkeit die ich für dich und unsere Freundschaft empfinde in Worte zu packen. Durch all die miesen Erlebnisse, meine Launen, die Aufs und Abs, die mein Schiff oft in Seenot bringen, stehst du fest an meiner Seite, findst immer wieder einen Zugang zu meinem Herzen und beruhigst den Sturm mit dem Klang deiner Stimme.
Und heute eher das Gefühl von Urlaub und baumelnder Seele als von Weihnachtsstress. Wozu auch?! Die wahren Geschenke grinsen sich an und gucken übers Feld und genießen die Sonne und freuen sich auf die Zukunft.
Ich wünsch euch allen ein frohes Fest mit euren Liebsten
Nur nicht stressen lassen,
kurz vergessen machen
Auf dem Boden liegen,
Smith-Platten sprechen lassen
An Hände fassen – reden tabu!
Depression war nie tragbar,
doch steht uns so gut!
Unterwegs mit klaren Zielen vor Augen und Freundschaft als Rückenwind… Ich freu mich auf die Zukunft, aufs Haus, aufs Reisen, die Abenteuer und das Leben im Allgemeinen. Viele werden zu Weihnachten depressiv, aber so wie es läuft gibts ungewohnterweise bei mir nur Grund zur Freude.